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Gottes Mitleiden mit neuen Augen sehen
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Dieses Jahr luden Frauen aus Afrika zum Baptistischen Weltgebetstag der Frauen ein. 21 Frauen auch aus den umliegenden Gemeinden folgten der Einladung zum obigen Thema. Diesem näherten sich die Frauen in vier Schritten. Als Erstes beschäftigten sie sich mit dem Leiden der Welt. Dazu hörten wir aus Zeitungsberichten von verschiedenen Kontinenten vom Hunger in der Welt, von Flüchtlingen, Naturkatastrophen und Depressionen. Für jeden Bericht wurde ein Symbol auf den Tisch gelegt. Was bedeutet Leiden für mich persönlich? Zu dieser Frage gab es die Möglichkeit, etwas aufzuschreiben, in die Mitte zu legen und bei Bedarf etwas dazu zu sagen. Nach persönlichen Berichten einiger Teilnehmerinnen folgte eine Gebetsgemeinschaft. Gott leidet mit: In dem Text in Habakuk 3, 17-19, den die afrikanischen Frauen für diesen Abend ausgesucht hatten, heißt es: "Denn der Feigenbaum trägt nicht, und an den Reben ist kein Ertrag"; das sind Situationen, die die Afrikanerinnen aus ihrem Alltagsleben kennen: Sie haben mit Wasser- und Nahrungsmangel sowie mit Krankheiten zu kämpfen. Aber es wurde darauf hingewiesen: "Gott verwandelt das Leid in Freude. Er sagt: 'Ich will dein Leiden verändern.' Die Veränderung kann ich nur erleben, wenn ich das Leiden kenne. Dennoch will ich jubeln, denn er macht meine Füße schnell." Sehr eindrucksvoll war für mich, sich durch pantomimische Darstellung in das Leid einzufühlen, und besonders, die Veränderung zu erleben, wenn jemand Hilfe erfährt. Dies konnte im vierten Teil erfahren werden bei der Geschichte "Spuren im Sand"; wie sich unser Leiden verändert, getröstet durch das Mittragen Gottes. Gebete und Lieder verbanden die einzelnen Teile miteinander. Wie jedes Jahr fehlte auch diesmal der Tanz mit gemeinsamem Singen nicht, was ich persönlich sehr schätze. Zum Abschluss lasen wir uns gegenseitig von der Karte, die jede Teilnehmerin mit auf den Weg bekam, vor: "Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nicht allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen." Bei einem kleinen Imbiss und afrikanischem Tee im Café ließen die Teilnehmerinnen den Abend gemeinsam gemütlich ausklingen. Angelika Langlotz |
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| Beim Weltgebetstag der Frauen | |||||||