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Von blauen Wellen und Kunstdenkmälern
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Sonntag 16.07.06, ca. 15 Uhr: Endlich sind wir auf unserem Campingplatz "Le Marze" angekommen. Nachdem wir an der Gemeinde etwas verspätet weggefahren waren, waren wir jetzt da, zwar nicht wie geplant um 12:30 Uhr, aber wir waren da! Es war sehr warm und alle haben ihre Sachen so schnell wie möglich ins Zelt gebracht. Es gab kaum jemanden, der noch nicht in Bikini oder Badehose war. Ein Teil der Familie Fornaçon war schon vorgefahren und erwartete uns mit einem leckeren Essen. Kurz danach ging es schon los zum ersten Strandbesuch. Die gute Stimmung wurde etwas von dem langen Weg zum Strand gedämpft, aber als wir das Meer sahen, war alles vergessen. Begeistert stürzten wir uns in die blauen Wellen. Wir konnten eigentlich immer machen, wozu wir Lust hatten, wenn wir vorher einem der Betreuer Bescheid gegeben hatten. Also gingen wir jeden Tag an den Strand und relaxten. Am ersten Dienstag haben wir dann einen Ausflug mit Fahrrädern gemacht, die wir uns dort leihen konnten. Wir sind in das nahe gelegene Castiglione gefahren. Dort besichtigten wir gemeinsam eine kleine Kirche und gingen noch weiter, um die herrliche Aussicht zu genießen. Danach konnten wir machen, was wir wollten. Viele aßen dort ihr erstes Eis auf der Freizeit. Fast jeden Tag konnten wir mit dem Bus nach Grosseto fahren, um uns etwas zu kaufen, zum Beispiel Postkarten oder Klamotten. Unseren nächsten gemeinsamen Ausflug machten wir nach Siena und nach San Gimignano. Wir fuhren am Mittwoch, den 19.7., früh los und kamen nach einer etwa zweistündigen Fahrt in Siena an. Nach einer kleinen Orientierungsschwierigkeit besichtigten wir die Kirche S. Domenico. Danach liefen wir zum Rathaus mit dem großen Turm. Wir schauten uns den Platz und das Rathaus an. Wir machten auch einen Abstecher in den Dom von Siena. Dann hatten wir die Möglichkeit, uns in Dreiergruppen Siena anzusehen. Nachmittags ging es weiter nach San Gimignano. Dort gab es einen Turm, von dem aus man über die ganze Toskana blicken kann. Allerdings war es sehr warm, Aufstieg und Preis hoch und so erklomm ihn fast keiner. Montag war dann der tollste Ausflug, der, auf den sich die meisten freuten: Rom. Diesen Ausflug machte uns das Candlelightdinner möglich, das im Mai stattfand. Wir möchten allen noch mal danken, die da waren! Um früh in Rom zu sein, mussten wir schon um 7 Uhr morgens los fahren. Aber wir konnten noch fast drei Stunden im Bus schlafen. In Rom angekommen, gingen wir erst mal in den Vatikan und besuchten den Papst. Nein, den haben wir natürlich nicht gesehen, aber wir waren in der Peterskirche. Wir schauten uns den Altar, das berühmte Fenster mit der Taube und die ganzen anderen Dinge an. Danach wollten wir in die Kuppel. Es gab ein paar Komplikationen, aber danach durften wir an allen Leuten vorbeigehen und haben so mindestens eine Stunde gespart. Erst gingen wir in die Kuppel und dann noch weiter 320 Stufen hoch auf die Kuppel. Das war eine super Aussicht. Danach ging es mit der U-Bahn zum Kolosseum. Dort gab es die erste Gruppenteilung, weil ein paar Leute das Kolosseum von innen sehen wollten. Die anderen machten sich los zum Shoppen. Doch das Kolosseum hat keiner von innen gesehen, weil die Schlange zu lang war. So gab es dann eine Familiengruppe, die langsamer ging, und eine schnellere. Am Ende waren alle zufrieden und hatten das Wichtigste gesehen. Am 27.7. fuhren wir um 24 Uhr zurück und kamen am 28.7. um 21 Uhr in Kassel an. Wir sind froh, wieder in Deutschland zu sein, aber wir wollen trotzdem alle wieder zurück ans Meer in die Toskana! Für die Toskanafahrer Ein kleiner Nachtrag: "Herzlichen Dank für die Urlaubsgrüße aus der Toskana. Ich habe mich sehr gefreut." "Liebe Toskana-Freizeitler, wir hatten Urlaubspost aus Rom, darüber haben wir uns sehr gefreut! Vielen Dank!" Diese und ähnliche Äußerungen gab es schriftlich und auch mündlich als Dank an die "Toskana-Freizeitler". Hintergrund ist, dass alle Teilnehmer des Toskana-Essens im Mai, durch das den Jugendlichen die Rom-Fahrt finanziell ermöglicht wurde, eine Karte aus Italien erhalten haben. Schön, dass auf diesem Wege etwas von der Freude zurückgekommen ist! |
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Die Reisegruppe |
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"Freizeitbeschäftigung" |
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