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Von Männern für Frauen
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Sind es gewöhnlich die Frauen, die sich in unserer Gesellschaft meist um die täglichen Dinge des Haushalts und um das Wohl der Familien kümmern, so haben Männer aus der Gemeinde an diesem Abend den Spieß einmal umgedreht. Unter dem Motto: "Frauen und Männer - zwei Welten begegnen sich" waren es diesmal die Frauen, die verwöhnt wurden. Schon der erste Eindruck beim Betreten der Gemeinderäume war überwältigend: Festlich gekleidete Männer begrüßten die Gäste (darunter nicht nur Frauen) aufs Herzlichste mit einem Sektempfang und luden dazu ein, sich im lockeren Gespräch erst einmal zu akklimatisieren. Hinter der (meist) verschlossenen Falttür zum Gottesdienstraum tat sich Geheimnisvolles. Es wurde gewuselt und organisiert. Große Ereignisse warfen ihre Schatten voraus ... Dann war es soweit, der Einlass in den liebevoll gedeckten Gottesdienstraum begann. Jetzt zeigte sich auch der Sinn, der bei der Ankunft verteilten Fotos berühmter Frauen: Jeder Tisch stand unter einem Motto: Da gab es den Doris-Day-Tisch oder den Marilyn-Monroe-Tisch. Auf diese Art ergab sich eine zufällige Sitzordnung. Die regen Unterhaltungen liefen an den Tischen, vielleicht jetzt mit anderen Personen, gleich munter weiter. Dann die offizielle Begrüßung in Kasseler Mundart, das war der Einstieg zu vielem Schmunzeln und Lachen an diesem Abend. Die Gäste wurden von den Männern mit einem Drei-Gänge-Menü überrascht. Die Köche erklärten jeweils, welchen Gaumenschmaus sie servieren werden. Zwischen den Gängen gab es immer Darbietungen von einem Männerchor der feinsten Güte, was ein Ohren- und Augenschmaus war. Zum dritten Gang wurde der Raum verdunkelt, die festlich gekleideten Männer erschienen, das Blitzen der Wunderkerzen erhellte den Raum, gefolgt von Tabletts, gefüllt mit wohlschmeckendem Eis, welches dann liebevoll von den Männern auf die Teller gelegt wurde. Dann kam die Quizshow "Wer wird Millionär?" Die Atmosphäre und die Art der Präsentation standen dem Original wohl wenig nach. Das Publikum machte aufgeregt mit. Und zum Schluss gab es zwei Gewinnerinnen mit hochrotem Kopf, die das Monopoly-Geld auch gleich ausbezahlt bekamen. Das Fest nahm sein Ende. Bevor die Männer ans Aufräumen gingen, konnten die Frauen es sich nicht nehmen lassen, doch etwas zu diesem Abend beizutragen. Sie verteilten an die Männer als Dankeschön Rosen. Vera Vogeley |
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Der liebevoll geschmückte Saal |
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Das Quizspiel |
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Die Organisatoren |
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