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Konzert mit Gemshörnern
Blockflötenkonzert am 11. Februar 2005


Das Konzert

Was war von einem Blockflötenkonzert zu erwarten? Der Abend am 11. Februar wurde von den 16 Musikern des Matthäus-Consorts gestaltet. Das Matthäus-Consort ist ein Barockensemble, das auf historischen und Holzblasinstrumenten spielt. Es gab aber nicht nur ein Flötenkonzert für die Ohren, sondern auch für die Augen: Flöten in allen Größen - von der 20 Zentimeter langen Piccoloflöte bis zur so genannten Subbassflöte mit 2, 50 Metern oder Gemshörnern. Gespielt wurden Werke von Michael Praetorius (1571-1621) bis hin zu Johann Sebastian Bach (1685-1750). Neben Orchesterstücken gab es Solisteneinlagen von Sopran-Altblockflöte, Gitarre und einem Holzbläserensemble, bestehend aus sechs Musikern.

Dirigiert wurde von Rosemarie Helmbold. Sie verstand es mit ihren Ausführungen zu den jeweiligen Stücken und ihrer Komponisten, die Anwesenden zu noch intensiverem Hinhören und Genießen zu führen. Eine Besonderheit waren die ersten beiden Stücke: Sie wurden auf Gemshörnern gespielt und überraschten mit ihrem weicheren Klang gegenüber der Blockflöte. Wie der Name schon sagt, wurden die Gemshörner früher aus dem Horn der Gemse gebaut. Heute benutzt man das Horn einer Rinderart aus Afrika.

Zugaben am Ende des Abends bestätigten den Erfolg des Konzertes. Da Ingeborg Waßmuth, die Mitglied des Matthäus-Consorts ist, die Veranstaltung als Abend der Begegnung geplant hatte, saßen die Besucher im Anschluss an das Konzert noch bei Knabberzeug und Getränken zum Gespräch an den Tischen.

Hans Welskopf

Das Konzert