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Wer ist der Superstar?
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Der Empfang war schon ungewöhnlich und lautstark: Bereits auf der Straße waren die kräftigen Töne des Bläserchores zu hören. Im gut gefüllten Gemeindehaus am Möncheberg fand am 3. Juli mit vielen auch auswärtigen Gästen der Gottesdienst zum Abschluss des Gemeindeunterrichtes statt. Er begann dann allerdings mit den ruhigen und besinnlichen Tönen des Bachschen Präludiums (Nils Nohl, Klavier). Reinhild Bohlmann, Gemeindeleiterin von Kassel-West, und Christoph Stiba, Pastor in Kassel-Möncheberg, leiteten den Gottesdienst, begrüßten die Gäste und drückten die Verbundenheit der Gemeinden aus. Das war der Auftakt zur Suche des Gemeindeunterrichtssuperstars, Jury und Moderation Rahel Petereit und Johannes Paschen. Ins Finale waren acht Teenies gekommen, sechs aus Kassel-West und zwei vom Möncheberg. Alle wurden in einer mit viel Applaus bedachten, heiteren Runde mit ihren hervorstechensten Eigenschaften dem Publikum präsentiert. Robin Williamson: "Albert Einstein" oder "the brain", man könnte ihn aber auch - wegen seines betörenden Charmes - "Prince Charming" nennen. Die Gäste erfuhren jedoch nicht nur etwas über die Finalisten, sondern auch noch etwas von ihnen. Jeder kommentierte seinen Lieblingsvers aus der Bibel. Mal frei und spontan, mal kunstvoll-rhetorisch ausformuliert und ebenso vorgetragen, dann wieder humorvoll oder auch bekennend-überzeugt, bescheiden und prägnant. So stellte jeder seinen Bezug zum Glauben, seine Beziehung zu Gott und Jesus dar. Es entstand ein Bild von wertvollen und wertgeschätzten jungen Menschen auf ihrem Weg in Gegenwart und Zukunft, eingerahmt von den mitreißenden und animierenden Beiträgen des Möncheberg-Singteams. Zu Beginn seiner Predigt ersetzte Christoph Stiba den unpassenden Terminus "Entlassung aus dem Gemeindeunterricht" durch die offenere Formulierung "Abschluss des Gemeindeunterrichts". Außerdem betonte er die Notwendigkeit und Chance der persönlichen Beziehung zu Gott und machte Mut dazu ("Ihr habt jetzt einen Mund"), stellte aber auch klar heraus, dass jede/r entscheidungsunabhängig immer von der Liebe Gottes getragen ist. Zum Schluss gab es neben dem geistlichen Hauptgewinn noch einen anderen, nicht weniger attraktiven: Wegen der Gleichwertigkeit der Finalisten wird die Gruppe ein gemeinsames Wochenende in Berlin verbringen in Begleitung von Frank Fornaçon. Segen: Gudrun Müller-Nohl |
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