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Ja, darum feiern wir
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"Ja, darum feiern wir" lautete der Titel des Gottesdienstes, den die drei Kasseler Baptistengemeinden mit den Nachbargemeinden Baunatal und Fuldatal eigentlich auf den Auewiesen begehen wollten. Doch wegen des unbeständigen Wetters wurde das Fest in die Räume der Gemeinde Möncheberg verlegt. Für die Kinder gab es ein Programm, das die Regenbogenstraße bot: Eine Holzhütte, die die Kinder in ihren Spielplatz einbezogen, sollte abgerissen werden. Alle Überlegungen, wie das verhindert werden könnte, scheiterten. Unerwartet bot sich jemand an, der einen ungenutzten Garten als neues Domizil für die Kinder in Aussicht stellte und sogar für den Bau eines neuen Holzhauses sorgen wollte. Die verfahrene Situation war gerettet. Ein italienischer Eisverkäufer, passionierter Sänger, jedoch stark erkältet, überlegte, wie er sein Lied dennoch unter die Leute bringen könne. So erfand er immer neue Bewegungen, und manche Urlaute dienten als Ersatz für die Melodie. Die Kinder, aber auch viele Erwachsene machten begeistert mit. Rahel Petereit und dem Regenbogenteam herzlichen Dank! In einer Talkrunde äußerte sich je ein Vertreter aus den fünf Gemeinden zu dem Thema des Tages: Ja, darum feiern wir! Die Gemeinde Möncheberg erwähnte das Fest der spanisch sprechenden Gemeinde, wodurch neue Kontakte entstanden sind. Vor der Predigt sang der spanische Jugendchor mit 14 Sängerinnen und Sängern in Begleitung einer Gitarre drei Lieder mit Bewegung, denen man trotz Fremdsprache das Lob Gottes abspüren konnte. Das Publikum klatschte nicht nur bei diesen Liedern mit. Die Predigt bestand aus drei Teilen und warf die Frage auf, warum wir eigentlich feiern. Wir feiern, weil
Pastor Michael Naar, Kassel-Oberzwehren stellte heraus, dass Gott sich mit seiner Liebe nicht nur auf ein Volk ausrichtet, sondern alle Völker darin einbezieht. Dagegen sind die Fußballgötter machtlos, auch die olympischen Götter. Die Anspielung auf den F(f)este feiernden Europameister blieb unverkennbar. Pastor Christoph Stiba vom Möncheberg machte deutlich, dass der Grund unseres Feierns Jesus Christus ist. Ohne ihn wird jedes Fest einen faden Nachgeschmack haben. Reinhild Bohlmann, Leiterin der Gemeinde Kassel-West, legte den Schwerpunkt auf das neue, ewige Leben, das Jesus hervorgebracht hat und zu dem wir eingeladen sind. Tücher gingen durch die Reihen. Als Logo wurden Knoten in die Tücher gebunden zum Zeichen, dies nicht zu vergessen. Das Motto des Liedes "Ja, heute feiern wir" zog sich durch den ganzen Gottesdienst, der genau zwei Stunden dauerte und doch an keiner Stelle langweilig wurde. Im Anschluss an den Gottesdienst wurden gegrillte Würstchen mit Brötchen und Getränke gereicht. Der Tag klang mit vielen Begegnungen untereinander und mit unterhaltsamen Gesprächen aus. Der Gemeinde Kassel-Möncheberg danken wir herzlich für die kurzfristige Aufnahme in ihren Räumen. Fazit: Ein solcher Tag der Gemeinschaft sollte unbedingt wieder einmal geplant und durchgeführt werden; dann hoffentlich in der Karlsaue! Herbert Jäger |
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Das Motto des Tages |
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Das Lied von Luigi |
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Peter Krusemark im Gespräch mit Ilse Knauf |
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Der Spanische Jugendchor |
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Reinhild Bohlmann bei der Predigt |
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Das Fest "danach" |
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