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Lohnendes Leben
Seniorentag am 15. Mai in Kassel-West


Fast 100 Teilnehmer waren unserer Einladung gefolgt. Alles war bestens vorbereitet, dank eines guten Mitarbeiterteams unter der umsichtigen Leitung von Reinhard Bohlmann.

Bereits am Tag zuvor wurden das Party-Zelt aufgestellt, Tische und Stühle gerückt und Geschirr sortiert. Der große Ansturm konnte kommen.

Am Samstagmorgen strömten dann die Gäste in unsere Räume. Nach einer Tasse Kaffee, der Begrüßung und dem Ansingen von Ilse Knauf begann der erste Vortrag von Schwester Dr. Mechthild Schröder über "Lohnendes Leben". Sie selbst war dafür ein lebendiges Beispiel. Als ehemalige Ärztin in Kamerun und Berlin, als Oberin vom Diakoniewerk Bethel, ist sie auch in ihrem Ruhestand immer noch tätig. Besonders am Herzen liegt ihr das neu entstandene Diakoniewerk in Georgien, das nicht zuletzt durch ihre Initiative entstanden ist und von Bethel viele Impulse erhalten hat. Eine Reihe georgischer Frauen haben sich zu Diakonieschwestern rufen und ausbilden lassen.
Davon berichtete Schwester Mechthild anhand einiger Lichtbilder.
Ein besonderer musikalischer Beitrag wurde von Eckhard Lauer aus Frankenberg auf seiner Konzertzither geboten. Es waren erholsame "Zwischentöne" klassischer Musik, meisterhaft vorgetragen zwischen all den Wortbeiträgen, die unser Gemüt erfreuten.

Nach einem sehr geschmackvollen Mittagessen wurde der Nachmittag locker gestaltet durch die Moderation von Pastor Michael Narr, Oberzwehren. Das Motto, eine Gedichtzeile von Hermann Hesse, lautete: "In jedem Anfang wohnt ein Zauber inne". Zuerst gab es einen Einblick in die missionarische Veranstaltung "Jesus-House" mit Interviews junger Leute per Video.
Danach erzählte Sieglinde Welskopf von dem "Zauber" einer missionarischen Gästefreizeit, zu der die jugendlichen Teilnehmer jeweils einen Nicht-Christen mitbringen sollten. Und Horst Haverland berichtete von einer Mannschaftswoche aus den 60er Jahren in einer Kneipe an der Altenbaunaer Straße und den heißen Diskussionen mit Teilnehmern, die von der Straße kamen.
Auch in dieser Herausforderung lag ein "Zauber", der alle Mitarbeiter beflügelte, die sich als Botschafter Jesu gesandt wussten.

Es war ein ausgefüllter Seniorentag mit vielen Begegnungen, Gesprächen und der Ermutigung, über das "lohnende Leben" nicht nur nachzudenken, sondern es zu leben und dabei das Ziel des Glaubens nicht aus den Augen zu verlieren.

Bernd Kuhn

Schwester Dr. Mechthild Schröder